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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Jelena Mitschke über die "Rote-Rosen"-Dreharbeiten

"Rote Rosen"-Star Jelena Mitschke

Auch die Dreharbeiten der ARD-Serie "Rote Rosen" waren wegen der Corona-Pandemie unterbrochen. Seit 27. April geht es nun unter besonderen Bedingungen weiter, wie Jelena Mitschke, Darstellerin der Dr. Britta Berger, im hr4-Interview erzählt hat.

Wie bei so vielen anderen Fernsehproduktionen ruhte auch bei der beliebten Telenovela "Rote Rosen", immer werktags ab 14:10 Uhr im Ersten zu sehen, die Arbeit. Am 27. April wurde wieder mit den Dreharbeiten begonnen. Allerdings unter den gelten Auflagen. Für die Schauspielerinnen und Schauspieler eine nicht alltägliche Situation, wir Jelena Mitschke erzählt.

Zwar ist der Stab der Serie vor Ort, doch gewisse Dinge laufen anders. Die Schauspieler haben eigene kleine, abgetrennte Garderoben. Dort müssen sie sich selbst schminken und die Haare stylen. Von den Maskenbildern erhalten die Darsteller aus sicherer Entfernung nur Tipps und Hinweise. Für Jelena Mitschke eine ganz neue Erfahrung und Herausforderung, da sie privat keine Schminke benutzt. Aber es geht.

Allerdings freut sie sich auch wieder darauf, wenn die Profis die Pinsel und Kamm wieder in die Hand nehmen dürfen. Die Schauspielerin schätzt durch diese Erfahrung den Wert der helfenden Hände hinter der Kamera nun noch einmal höher ein.

Küssen verboten

Die eigentlichen Filmaufnahmen werden ohne Mundschutz gedreht. In der Serie wird es die Pandemie nicht geben. Aber sonst ist die Maske Pflicht, beispielsweise bei den Proben. Und die Proben sind auch notwendiger den je, denn es gilt natürlich der Sicherheitsabstand. Da muss dann mit der Kameraperspektive getrickst werden, um in der fertigen Folge nicht vorhandene Nähe zu erzeugen.

Die Distanz ist auch eine Herausforderung für die Darteller*innen. Spielen in der Serie normalerweise Nähe und Liebe eine große Rolle, muss das jetzt anders erzeugt werden. Das führt zu einer anderen Erzählweise. Jelena Mitschke glaubt, dass das auch gut funktioniert, und sieht darin auch eine große Chance: Man muss weg von gewohnten Pfaden und neu, anders agieren. Damit kitzelt man bei sich eine neue Kreativität heraus, findet die Schauspielerin. Das Motto "Das haben wir schon immer so gemacht!" funktioniert so nicht mehr.

Abstandshalter gebastelt

Da die Dreharbeiten manchmal auf ziemlich kleinem Raum stattfinden, haben sie sich aus Tüchern 1,50-Meter lange Abstandshalter gebastelt, um die beste Position zu finden. Das spielt sich mit der Zeit aber ein. Die Hilfsmittel werden immer weniger gebraucht. Auch, weil Aufnahmeleiter auf die Einhaltung der Maßgaben achten und die Crew sich langsam daran gewöhnt.

Es macht zwar keinen Spaß, wie Jelena Mitschke betont, aber es ist zur Zeit einfach die sinnvollste Lösung. Natürlich wünscht sich die Schauspielerin, möglichst bald wieder unter normalen Bedingungen zu arbeiten.

Pause genossen

Dabei hat Jelena Mitschke, wie sie gesteht, die Corona-Zwangspause durchaus genossen. Sie hat es als Urlaub mit der Familie empfunden, da auch ihr Mann, die Kinder und die Schwiegermutter Zuhause bleiben mussten. Und da sie das Glück haben, ein Haus mit Garten auf dem Land zu haben, konnten sie viele Freiheiten drin und draußen genießen. Für Jelena Mitschke ein großer Luxus. Aber nun freut sie sich auch wieder auf die Arbeit.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 06.05.2020, 06:00 Uhr

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