Zwei Bienen an einer Blüte

Im letzten Jahr beherrschte das Sterben der Wildbienen die Schlagzeilen, aktuell sorgt ein Volksbegehren in Bayern für Furore. Auch in Hessen nimmt man sich des Themas an. Yannick Nagel aus Geiß-Nidda hat eine spezielle Idee, wie jeder helfen kann.

Um dem Sterben der Wildbienen Einhalt zu gebieten, bietet Yannick Nagel auf dem Hof seiner Eltern Blühflächen an, die man kaufen kann. Für 19,99 Euro werden dort heimische Wildblumen ausgesät, die einen Lebensraum für Bienen und andere Insekten bilden. Die Tiere sind vor allem für die Bestäubung wichtig. Gerade Bienen, ob Wild- oder Honigbienen, sind dabei ein wichtiger Faktor. Vor allem Obstbauern sind auf sie angewiesen.

Eine Parzelle bei Yannick Nagel kostet 19,99 Euro und umfasst 15 Quadratmeter Land. Bisher hat der Maschinen-Ingenieur vom Landmaschinen-Ring Wetterau über 75 Patenschaften für die Grünstreifen vergeben können. Es werden vier Bereiche in und um Geiß-Nidda für die Bienen angelegt. Das ist besser, als wenn es eine große Fläche gibt.

Bei den Blumen, die ausgesät werden, handelt es sich um eine Mischung aus "gebietseigenen Blumen" mit rund 60 verschiedenen Arten. Sie stören also auch nicht die bestehende Flora. Ende April und Anfang Mai wird mit dem Anlegen der Blühstreifen begonnen. Mit den Patenschaften will Yannick allen die Möglichkeit geben, etwas gegen das Bienensterben zu tun, auch wenn sie in der Stadt wohnen und keine Gelegenheit haben, eine eigene Bienenweide anzulegen. Man kann sich per E-Mail (hof-nagel@gmx.de) beim ihm melden.

Sendung: hr4, hr4 - Britta am Vormittag, 26.02.2019, 10:05 Uhr

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