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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wie schützt man Hühner vor dem Habicht?

Die Hühner im Pferch

Seit zwei Wochen hat Vera John nun fünf Hennen in ihrem Garten. Sie fühlen sich wohl. Eine häufige Frage, die Vera gestellt bekommt: "Habt Ihr keine Angst vorm Habicht? Nein, das brauchen sie nicht."

Die fünf Hühner fühlen sich in unserem Garten inzwischen wohl. Sie legen auch fleißig Eier. Aber eine Frage wird uns immer wieder gestellt: Euer Garten grenzt ja an Wiesen und Felder, habt Ihr keine Angst vorm Habicht? Die Antwortet lautet dann: "Nein! Wir haben einen Milan. Der schützt unsere Hühner."

Roter Milan im Flug

Das klingt ja zuerst merkwürdig: Ein Greifvogel schützt die Hühner vor einem anderen Greifvogel. Wo der Milan sein Revier hat, hält sich der Habicht nicht auf. Der Milan selbst ist keine Gefahr für die Hühner. Seine Klauen sind für ausgewachsene Hühner zu klein. Aber auch der Habicht ist nicht so schlimm wie sein Ruf. Michael Lüft hat bisher erst vier Hennen an den Habicht verloren, bei rund 300, die jährlich unterwegs sind.

Fliegender Habicht

In der Regel ist es auch der natürliche Instinkt der Hühner, dass sie sich verstecken, wenn ein Greifvogel in der Nähe ist.

Fuchs und Waschbär gefährlicher

Fuchs

Die Gefahr für die Hühner kommt nicht aus der Luft, sondern vom Boden, von Fuchs und Waschbär. Hier ist es wichtig, dass wir die Hühner nachts in ihrem Häuschen einschließen. Fuchs, Waschbär oder Marder sind nachts aktiv. Für uns heißt das, dass wir zur Dämmerung Zuhause sein müssen. Aber das gehört halt dazu, wenn man Hühner hat.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 15.10.2019, 06:00 Uhr

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