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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Neues Album von Marianne Rosenberg

Marianne Rosenberg

Von Liebe hat sie schon immer gesungen, doch auf ihrem neuen Album ist es noch intensiver: Die Texte stammen nun von ihr. Bei der Produktion hat sie auch erstmals mit ihrem Sohn zusammengearbeitet. Entstanden ist ein ungewöhnliches Werk.

Am vergangenen Dienstag wurde Marianne Rosenberg 65. Ihren Geburtstag hat sie ganz privat im Kreise ihrer Familie gefeiert. Das Schönste an so einem Tag sei, dass "alle Menschen nett zu einem sind". Für sie fühlt sich ihr Alter an, dass sie schon eine ganze Weile auf diesem Planeten ist. Und eine ganz schöne Weile ist die gebürtige Berlinerin jetzt auch schon im Musikgeschäft.

Mit "Fremder Mann" veröffentlichte Marianne Rosenberg 1971 ihr erstes Album. Jetzt erscheint ihr neues Album: "Im Namen der Liebe". Für die Sängerin ist Liebe ein wichtiges Wort, das aber zu oft missbraucht wird. Vieles was als Liebe deklariert wird, ist keine echte, sondern nur oberflächliche. Es geht ihr nicht nur um die klassische Lovestory bei dem Thema, sondern auch um die Liebe, die Hass besiegt. Mit Hass kann man keinen Hass vertreiben, hier kann nur die wahre Liebe den Sieg bringen.

Marianne Rosenberg

Zusammenarbeit von Mutter und Sohn

Bei dem neuen Album hat Marianne Rosenberg auch zum ersten Mal mit ihrem Sohn Max zusammengearbeitet. Er ist Sänger und Produzent. Aufgenommen wurde das Album aber nicht in seinem Studio, sondern in den "Hansa Studios" in Berlin. Für Marianne Rosenberg etwas besonderes: Dort hat sie auch schon ihr erstes Album aufgenommen.

Die Rückkehr an diesen Ort weckte viele Erinnerungen bei ihr. Sie kannte das Haus schon aus der Nachkriegszeit: von Kriegsschäden gezeichnet, die Mauer dahinter. Für sie als 14-Jährige war das damals ein großer Abenteuerspielplatz. Es gab dort so viel zu erforschen und entdecken. Sie erinnert sich noch sehr genau daran, wie sie dort erstmals in ein Mikrofon gesungen und ihre Stimme gehört hat.

Marianne Rosenberg

Altes und Neues verbunden

Das neue Album dort zu produzieren passt absolut: Es ist eine Mischung aus der Musik der Siebzigerjahre und der Moderne. Dinge, die sie gut fand, hat sie in die heutige Musik integriert. Das Album ist somit quasi eine Reminiszenz an sich, an ihre großen Hits.

Geholfen hat dabei sicherlich auch die Zusammenarbeit mit ihrem Sohn. Auch wenn es so nicht geplant war, war es ein schönes Miteinander. Sie haben sich gut ergänzt und vor allem gab es ein ehrliches Feedback von ihm. Ob aus dieser Zusammenarbeit mehr wird, ist offen. Für "Im Namen der Liebe" war es genau richtig. Zumal die beiden dabei viel Spaß hatten.

Marianne Rosenberg

Vorfreude auf die kommende Tour

Ansonsten freut sich Marianne Rosenberg besonders auf die mit dem Album verbundene Tour. Endlich steht sie wieder auf der Bühne und kann ihre Musik direkt mit dem Publikum teilen. Für sie ist es der Augenblick, um den es geht. Wenn die Menschen ihre Lieder im Radio hören, ist sie ja nicht dabei und erlebt die Reaktion darauf. Eines hat Marianne Rosenberg aber schon versprochen: Sie wird sich bei der Tour nicht von der Decke abseilen.

Sendung: hr4, hr4 - Mein Morgen in Hessen, 13.03.2020, 06:00 Uhr

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