Konzert Truck Stop - Die große Jubiläumstour

Truck Stop
  • Uhr (Einlass)
    Stadtallendorf
    Stadthalle Stadtallendorf
    Bahnhofstraße 2
    35260 Stadtallendorf
    Stadthalle Stadtallendorf
  • Uhr (Einlass)
    Bad Orb
    Konzerthalle Bad Orb
    Horststraße 1
    63619 Bad Orb
  • Uhr (Einlass)
    Neu-Isenburg
    Hugenottenhalle Neu-Isenburg
    Frankfurter Straße 152
    63263 Neu-Isenburg
    Hugenottenhalle Neu-Isenburg

In diesem Jahr feiern die "Cowboys von der Waterkant" ihr 45-jähriges Bestehen. Nicht viele Bands können auf so eine lange und erfolgreiche Zeit zurückblicken. Auf ihrer Tour machen sie auch in Hessen Station.

Seit 45 Jahren gibt es jetzt "Truck Stop" und seit 45 Jahren hatten sie zahlreiche Hits. Im März 2018 brachten sie eine Doppel-CD mit den größten Erfolgen seit ihrer Gründung heraus. Darauf wurden einige der bekannten Hits wie "Take It Easy, altes Haus", "Der wilde, wilde Westen", "Arizona" oder "Ich möcht' so gern Dave Dudley hör'n" neu aufgenommen. Außerdem gibt es noch ein besonderes Geschenk für die Fans: den bisher unveröffentlichen Song "Wir schenken uns nichts".

Truck Stop
Das ist die aktuelle Besetzung von"Truck Stop":Knut Bewersdorff, Tim Reese, Andreas Cisek, Wolfgang "Teddy" Ibing, Chris Kaufmann und Uwe Lost. Bild © Christian Barz / Telamo Musik & Unterhaltung GmbH

Aktuell besteht die Band aus Andreas Cisek (Lead-Gesang, Gitarre) Wolfgang "Teddy" Ibing (Schlagzeug), Chris Kaufmann (Lead-Gitarre), Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo, Mandoline), Uwe Lost (Bass, Gesang, Akkordeon) und Knut Bewersdorff (Gesang, Pedal Steel, Dobro, Gitarre). In dieser Formation geht Truck Stop ab November 2018 dann auch auf große Jubiläumstour und präsentiert ihre besten Songs in 20 Städten Deutschlands.

Blick zurück – 45 Jahre Country pur

Genau am 10. März 1973 begann die legendäre Geschichte dieser unvergleichlichen Band: Damals trat "Truck Stop" erstmals in der bekannten Gründungsformation im Hamburger Musikclub "Remter" auf. Gründungsmitglieder waren Burkhard "Lucius" Reichling, Günter "Cisco" Berndt, Wolfgang "Teddy" Ibing, Rainer Bach, Erich Doll und Eckhart Hofmann. Die Band spielte damals englischsprachigen Country, Rock 'n' Roll und Bluegrass. Sie gaben Konzerte in den angesagten Musikclubs auf der Reeperbahn und in der legendären Musikkneipe "Onkel Pö".

In dieser Zeit, zwischen 1973 und 1977, brachte "Truck Stop" vier Alben in englischer Sprache heraus, entschloss sich dann aber angesichts zurückgehender Verkaufszahlen zu einem Stilwechsel und wurden dann zu der ersten Country-Band, die in deutscher Sprache sang. Ein mutiger Entschluss, der von Erfolg gekrönt war. Bereits mit ihrem ersten deutschsprachigen Country-Album "Zu Hause" landete "Truck Stop" zwei Single-Hits. "Die Frau mit dem Gurt" war die erste Veröffentlichung, und für "Ich möcht' so gern Dave Dudley hör'n" gab's sogar eine Goldene Schallplatte.

Videobeitrag

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zum Video Truck Stop unplugged

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Von Anfang an war Joe Menke Förderer und Produzent der Band. In seinem Studio wurde zwischen 1973 und 1994 für und mit "Truck Stop" produziert. Nicht zuletzt deshalb heißt es in ihrem Song "Der wilde, wilde Westen", dass dieser Westen kurz hinter Hamburg anfängt, "in einem Studio in Maschen, gleich bei der Autobahn."

Eindeutig belegen lassen sich die musikalischen Erfolge: 1996 erhielt "Truck Stop" ihre erste "Goldene Stimmgabel". Weitere folgten 1998 und 2006. 1999 nahmen sie mit Stefan Raab den Song "Maschendrahtzaun" auf und erhielten dafür vier Gold- und eine Platin-Auszeichnung für über 1 Million verkaufte Singles. Im März 2000 wurden "Truck Stop" mit vier Country-Oscars von der "German-American Country Music Federation" (GACMF) ausgezeichnet. Zuvor hatte die GACMF die Elbe- Cowboys bereits für ihr Lebenswerk geehrt und als erste deutsche Band in die "Country Hall of Fame" aufgenommen. Zum 35-jährigen Bestehen und für ihre "norddeutsche Ausstrahlung", die sie in ganz Deutschland repräsentieren, wurde "Truck Stop" 2008 der "Nord Award" verliehen.

Zeit der Veränderungen

Dann folgte ab 2012 eine schwierige Zeit für "Truck Stop": Gründungsmitglied Lucius Reichling starb im Alter von 65 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Nur ein Jahr später verließ Cisco aus gesundheitlichen Gründen die Band. Er starb 2014. Doch die Legende "Truck Stop" schaffte, was nur wenigen gelingt: Aus dem schmerzhaften Einschnitt und Gedanken ans Aufhören wurde der Neustart. Die verbliebenen Musiker suchten sich Kollegen, die den Sound und das Lebensgefühl, das "Truck Stop" verkörpert, verstehen und weitertragen wollten.

"Truck Stop" live bei hr4
2017 waren "Teddy" Ibing und Andreas Cisek bei Heinz Günter Heygen zu Gast. Bild © hr/Mario Hornitschek

So stehen nun neben Sänger und Gitarrist Andreas Cisek, der seit 2012 neuer Frontmann ist, auch Chris Kaufmann und Tim Reese mit auf der Bühne und inspirieren live und im Studio. Gemeinsam mit den Ur-Cowboys erfanden sie sich wieder neu, überarbeiteten ihren Sound, gewissermaßen "back to the Country-Roots": frisch, ehrlich, handgemacht, und immer mit großer Spielfreude.

Als Produzent hat die Band für die neuen Alben Echo-Preisträger Frank Ramond gewinnen können, der schon mit anderen deutschen Musikern wie Ina Müller und Roger Cicero sehr erfolgreich ist. Als Co-Produzent ist Jörn Heilbut ("Münchner Freiheit", "Lotto King Karl") mit im Boot. Aus dieser erfrischenden Mischung von Lebenserfahrung und neuem Schwung entstanden neue Alben wie "Männer sind so" (2015) und zuletzt "Made in Germany" (2017).

Zum 45. Geburtstag legt "Truck Stop" nun eine Doppel-CD und eine liebevoll zusammengestellte 10er Box vor, die Altes und Neues vereint. Das Doppel-Album und die 10er Box "Das große Jubiläum" von "Truck Stop" erschien im März 2018.

Quelle: projektwerkstatt/AD ticket GmbH

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