Michelangelo
Michelangelo Bild © picture-alliance/dpa

Wusste Sie, dass kreatives Auftreten Männer attraktiver macht? Dass Männer mehr Zeit auf der Toilette verbringen als Frauen und dass ein Mann insgesamt 3,5 Kilogramm Barthaar produziert? Wir haben zehn Fakten zum "starken Geschlecht" gesammelt.

Kreativität und Witz machen attraktiv

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Der Komiker Otto Waalkes mit Freundin Manuela Ebelt in den 1980er Jahren

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Forscher haben den wissenschaftlichen Beweis erbracht: weniger attraktive Männer können durch Witz und kreatives Auftreten ihre Chancen bei Frauen deutlich steigern. Autor der Studie ist der Psychologe Christopher Watkins von der schottischen Universität Abertay. Er fasst das Ergebnis so zusammen: "Kreative Typen mit weniger attraktiven Gesichtern werden als fast genauso attraktiv gesehen wie wirklich gut aussehende Typen, die aber weniger kreativ sind."

Mehr Sitzfleisch

Ein Mann sitzt auf einer Toilette und liest
Einfach mal in Ruhe lesen: Männer sitzen länger Bild © Colourbox.de

Frauen sind schneller im Bad fertig, jedenfalls auf der Toilette: Zu diesem Ergebnis kam eine bundesweite Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK: Jeder Dritte der befragten Männer war erst nach 5 bis 10 Minuten fertig, Frauen hingegen schon nach 2 bis 5 Minuten. Ein möglicher Grund: Männer lesen gerne auf der Toilette.

Typisch Mann: Der Bart

Rasiert sich ein Mann sein Leben lang, so wandern insgesamt 3,5 Kilogramm Barthaar in Abfluss und Mülleimer. Wer seinen Bart von Anfang an wachsen lässt, hat am Lebensende einen Bart von stolzen zehn Metern Länge. Der Bart ist übrigens nicht nur ein trendiger Gesichtsschmuck: Er schützt den Mund vor Schmutz, spendet Wärme und sollte früher Gegner einschüchtern.

Sportwagen machen Männer attraktiv

James Dean
James Dean war Porsche-Fan . Der Wagen wurde aber auch sein Verhängnis: Er starb 1955 im Porsche 550 Spyder Bild © picture-alliance/dpa

Der durchschnittliche Sportwagen-Fahrer ist männlich. Und kann man Meinungsumfragen trauen, machen die schicken Wagen attraktiv. Ihre Fahrer gelten als besonders draufgängerisch und sportlich.

Höheres Hautkrebsrisiko

Männer erkranken häufiger an Hautkrebs als Frauen. Bis zum Alter von Mitte 50 sind mehr Frauen betroffen, danach kippt die Häufigkeit und mehr Männer sind von Hautkrebs betroffen. Das Hautkrebsrisiko steigt mit der Körpergröße.

Je kleiner, je eifersüchtiger

Ein Junge misst seine Größe mit einem Metermaß
Körpergröße ist für Frauen ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung von Männern Bild © Colourbox.de

Forscher der Universitäten in Groningen und Valencia haben in ihren Studien festgestellt, dass kleine Männer schneller eifersüchtig sind als große. Und daran sind indirekt die Frauen Schuld: Denn sie beurteilen Körpergröße äußerst positiv und bewerten sie als Zeichen von Dominanz und gesteigerter Fortpflanzungsfähigkeit.

Mehr Geld

Männer verdienen in Deutschland weiterhin deutlich mehr Geld als Frauen - so das Statistische Bundesamt. Besonders groß sind die Unterschiede in den Chef-Etagen. Weibliche Führungskräfte verdienen deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen.

Männer sehen besser in die Ferne

Ein Mann guckt in die Ferne
Männer sehen besser in die Ferne Bild © Colourbox.de

Frauen sind häufiger kurzsichtig, Männer eher weitsichtig. Eine mögliche Erklärung aus der Steinzeit: Männer mussten bei der Jagd gut in der Ferne sehen können.

Kennen Sie den Männerschnupfen?

Männer mit einer Erkältung jammern – Fußballer bleiben nach einem Foul im Schnitt länger liegen, als ihre weiblichen Kolleginnen. Es muss also heißen: Indianerinnen kennen keinen Schmerz, Indianer schon. Man könnte meinen, dass Männer Schmerzen viel intensiver wahrnehmen. Das stimmt aber nicht: Studien haben gezeigt, dass Frauen Schmerzen im Durchschnitt intensiver wahrnehmen als Männer. Das hat etwas mit den Geschlechtshormonen zu tun: Testosteron senkt das Schmerzempfinden, das weibliche Östrogen steigert es dagegen. Das Klischee vom harten, Macho ist wissenschaftlich erwiesen, Männer spüren weniger Schmerz. Ausgenommen ist von dieser Untersuchung offensichtlich der Männerschnupfen.

Schnäppchenschnitt beim Frisör

Im Schnitt zahlt eine Frau beim Frisör doppelt so viel wie ein Mann – auch wenn sie ebenfalls einen Kurzhaarschnitt hat. Dieser Preisunterschied ist historisch bedingt: Früher gab es getrennte Herren- und Damensalons – und die Männer kamen alle zwei Wochen zum Nachschneiden oder Rasieren, da durften die Preise nicht so hoch sein. Dieser Preisunterschied hat sich bis heute gehalten.

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