Brille putzen
Mit Brillenputztüchern macht man nichts verkehrt. Bild © Colourbox.de

Ob als Sonnenschutz, zum Lesen, beim Autofahren oder rund um die Uhr: Brille trägt fast jeder. Aber wie wird das Glas schonend und gründlich sauber? Und welche Vor- und Nachteile haben Glas und Kunststoff? Wir haben Tipps!

Reinigen der Gläser: So geht es!

Ideal ist ein Ultraschall-Reinigungsgerät, das die Brillengläser effektiv komplett reinigt. Für den Hausgebrauch empfiehlt sich, das Glas kurz unter lauwarmem Wasser abzuspülen, damit der Staub und Schmutz verschwindet. Anschließend einen Tropfen Spülmittel auf jedes Glas geben und verreiben, damit das Fett (von Haut und Händen) sich löst. Das Spülmittel anschließend lauwarm abspülen. Zum Schluss mit einem Baumwolltuch, beispielsweise einem Geschirrtuch, einem Papiertuch (Taschentuch oder Kosmetiktuch) oder einem Mikrofasertuch abtrocknen.

Reinigen der Gläser: Achtung, so nicht!

Auf gar keinen Fall sollte man Brillengläser im trockenen Zustand mit dem T-Shirt, der Krawatte oder einem Taschentuch o.ä. reinigen. Dadurch wird der Schmutz nur verrieben, die Brille nicht richtig sauber und die Oberfläche durch die eingeriebenen Schmutzpartikel sogar beschädigt. Bei der Reinigung mit Wasser ist zu beachten: Bitte kein heißes Wasser verwenden, weil dadurch auch die Beschichtung der Brillengläser angegriffen werden kann. Und wichtig: Tücher, die man zum Brilleputzen verwenden will, sollte man nicht mit Weichspüler waschen, weil das Schlieren verursacht.

Vorsicht vor Glasreinigern und alkoholgetränkten Putztüchern

Feuchte Brillenputztücher aus diesen Aufreiß-Tütchen sind mit Vorsicht zu genießen und für den regelmäßigen Gebrauch nicht zu empfehlen, weil die Gläser dadurch auf Dauer so sehr verkratzt werden, dass sie "blind" werden können. Ab und zu sind feuchte Tücher ok, aber nicht zu oft. Und Finger weg von alkoholgetränkten Brillenputztüchern, weil sie die Beschichtung zu sehr angreifen! Auch in Glasreinigern steckt zuweilen zu viel Alkohol und macht die Beschichtung der Brillengläser kaputt.

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Kunststoff oder Glas?

Glas hat den Vorteil, dass es an der Oberfläche sehr hart ist und nicht so empfindlich für Kratzer ist. Außerdem schwören einige Brillenträger auf Glas, weil sie das Gefühl haben, dadurch "klarer" zu sehen. Allerdings bietet Kunststoff viel mehr Vorteile: Es ist leichter und dadurch angenehmer zu tragen. Durch verbesserte Herstellungsverfahren ist es inzwischen auch sehr bruchsicher und kratzfest geworden. Außerdem gibt es viel mehr Auswahl bei den Gestellen, die sich für Kunststoff-Brillengläser einigen; so sind randlose Brillen nur mit Kunststoff möglich. Und der größte Vorteil: Kunststoff ist bruchsicher und es besteht - im Gegensatz zu Glas - keine Splittergefahr. Deshalb gab es einen Wandel und es werden zu rund 70 Prozent Kunststoffgläser und nur zu 30 Prozent solche aus Glas verkauft.

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